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Auf dieser Seite möchte ich Euch die Gedichte von
Isa Ohlrich
vorstellen. Sie hat sie mir freundlicherweise zur Veröffentlichung überlassen. Vielen Dank noch einmal Isa!
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Deine Stimme
Immer wenn ich deine Stimme hör', was macht sie dann mit mir? Immer wenn ich dich hör', fließt heißes und kaltes Blut durch meinen Körper. Ich zittre, obwohl mir heiß ist. Als wäre ich in einem Traum, so kommt es mir vor!
Ich liebe deine Stimme, und nicht nur das. Ich liebe deine Augen, sie sehen in mich hinein. Ich spüre deine Lippen, auch wenn wir uns nicht berühren. Ich fühle deinen Atem, er flüstert leise ein Lied. Ich berühre deinen Körper, auch wenn es nicht wirklich ist.
Ich nehme dich an die Hand, und geh mit dir durch mein Wunderland. Jede Nacht verbringe ich mit dir, Arm in Arm. Jede Minute hör' ich deine Stimme, sie sagt mir: "Ich liebe dich mein Schatz, in deinem schönsten Traum!"
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Freunde
für meinen früheren "besten Freund", den ich immer noch sehr vermisse.
"wir sind gute Freunde!" das sagten wir immer wenn uns jemand ansprach. Wir waren Kinder, gingen Hand in Hand durch die Straßen. Wir kannten uns von klein auf, und waren immer beste Freunde. Wir erlebten so vieles gemeinsam, zu Zweit. Bis wir in die neue Schule kamen.
Dort fand er schnell neue Freunde, ich aber nicht. Plötzlich war er "cool", und ich? Er wollte nichts mehr von mir wissen. Ich verstand die Welt nicht mehr, als ich ihn fragte, sagte er nur: "meine Freunde mögen dich nicht, TUT MIR LEID!" Jede Nacht hab ich geheult und geschrieen, hab nicht geschlafen.
Das schlimmste aber war, als er sagte "TUT MIR LEID!" Manchmal weine ich noch immer wegen ihm, aber auch ich hab jetzt neue, gute Freunde, und die, die hassen ihn für das, was er mir damals antat!
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Sand, Sonne und Wasser
In der Dämmerung, wenn die Sonne ganz in rot, den Horizont verlässt, wenn der Sand noch warm vom Tage ist, und wenn das Wasser sich langsam auf die Erde begibt, dann weiß ich, meine Zeit ist da, ich bin froh. Tief in der Nacht, die Sonne hinterm Horizont, der Sand kühlt langsam ab, das Wasser treibt langsam hin und her, und ich schaue mir die Sterne an. Ich denk an dich.
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Schmerz
Jeden Tag sitze ich hier in der Schule, in Gedanken bei dir! Meine Seele weint, sie schreit! Innerlich verbrenne ich. Keiner merkt es! Diese Sehnsucht macht mich krank.
Nun sitze ich hier am Fenster, in Gedanken bei dir! Ich schaue mir die Sterne an. Sie erinnern mich an dich! Sie leuchten hell, funkeln, strahlend wie deine Augen.
Jetzt liege ich in meinem Bett, in Gedanken bei dir!
Da ist plötzlich dieser Stich, so ein lähmender Schmerz, mitten in meinem Herzen.
Ich brauche dich, mein Schatz, ich liebe dich mehr als alles andere, länger als die Ewigkeit dauern kann. Ich brauche dich, mein Schatz! Ich brauche dich mehr als du es dir denken kannst!
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