Also mir gefallen diese Geschichten sehr! Finde sie sehr lebensnah *frech grins

Eine Frau weint

Eine Frau weint – still und leise vor sich hin,
es gibt ein Problem – und das ist sehr, sehr schlimm!
Sie liebt abgöttisch ihren angetrauten Mann,
der aber schon seit längeren – nicht mehr kann ...

Nachdem er das feststellte, zog er sich zurück,
er glaubte, das ist nun das Ende vom Glück!
Er gab seiner Frau gerade noch einen Kuss,
bedachte aber nicht, das auch sie - leiden muss ...

Er getraute sich nicht mehr, sie zu berührn,
er hatte Angst, sie wolle mehr - ihn innig spürn!
Er gab sich auf – er gab sich als geschlagen,
bedachte aber nicht, auch sie - muss dieses Leid tragen.

Er glaubte, sein Leben nimmt nun eine Wende,
mit der stolzen Männlichkeit ist jetzt das Ende!
Frustriert nahm er zur Kenntnis, was geschieht,
bedachte aber nicht – dass sie ihn immer noch liebt ...

Jahrelang ertrug sie diese schreckliche Qual,
für ihren seelischen Zustand war’s katastrophal!
Sie fühlte sich nicht mehr wichtig, nicht begehrt,
sie fühlte sich wertlos – ihr Innenleben war geleert ...

Sie verging sich aber nicht, suchte keinen Ersatz,
sie hielt ihm die Treue, er war doch ihr Schatz!
Eines Tages fasste sie einen wichtigen Entschluss,
eine Idee – die Sache hatte Hand und Fuß ...

Er ging ins Bad, darauf hatte sie geachtet,
es war im Urlaub, sie hatten im Hotel übernachtet.
Jetzt! – Sie hoffte auf ein großes Wunder,
sie folgte ihm im Bademantel – nichts darunter ...

Er war in der Enge, sie schmiegte sich zärtlich an,
lies den Mantel fallen, als das Schmusen begann!
Was jetzt geschah, war ihm nicht so recht bewusst,
sie nahm seine Hände – drückte damit ihre Brust ...

Sie sah ihm in die Augen, das sein Blick nicht wich,
mit lieben Worten flüsterte sie: „Ich liebe dich!“
Eine Hand schob sie tiefer, langsam und zart,
und brachte sich selbst damit – voll in Fahrt ...

Sie drückte sie fest an ihrer Haut bis zum Po,
sein zerknirschtes Gesicht erschien ihr nicht froh!
„Liebster, nur deine Hände – die brauch ich jetzt!“
und hat sie direkt - auf ihr Paradies gesetzt ...

Sie platzierte seine Finger an der wichtigen Stelle!
„Jetzt gib mir was ich brauch - auf die schnelle!“
Er hat’s ihr endlich gegeben – sie hat ihn geführt!
Sie hat es erlebt – sie ist beinah explodiert ...

Danach folgte ein Gespräch – das wichtig war,
sie erzählte ihm, wie sie ihn die letzten Jahre sah!
Und das er doch eigentlich immer noch ein Mann,
der seine Frau - mit den Händen befriedigen kann ...

Diesen Akt übten sie dann beinah täglich aus,
es kam wieder Stimmung in das beinah tote Haus!
Und weil er bald unverkrampft und locker war,
war auch sein „bestes Stück“ – bald wieder da
...

Nein bitte, ...
 

... ich kann jetzt nicht, es ist mir vergangen,
ich weiß auch nicht wieso, aber ich hab kein Verlangen !“
So oder ähnlich sagen Frauen, wenn sie keine Lust verspürn,
obwohl sie geliebt werden - lassen sie sich nicht verführn.

Der Mann, der sie liebt, wartet weiter – voller Geduld,
er macht sich Gedanken, er glaubt sogar - er sei schuld !
Er hofft ! - Er hat es schon mit allen Raffinessen probiert,
aber auch ersichtlichste Zuneigung - hat zu nichts geführt.

Sie entschuldigt sich lehnend an seiner Seite möglichst sanft:
„Ich würde doch auch gern – aber ich bin zu verkrampft,
versteh bitte, es tut mir leid, warten wir noch – bis ich will,
ich liebe dich doch auch – aber empfinde kein Gefühl !“

Vor zwei Jahren schon, hat dieser Zustand begonnen,
durch ihre Krankheit wurde ihnen das Schönste genommen !
Aber sie lieben sich innig – es gibt keinen Grund sich zu hassen !
Er hat ihr Treue geschworen – er wird sie nicht verlassen.

Irgendwann hörte er eine Geschichte: „Ein romantischer Ort,
in dunkler Nacht gäbe es so viele junge Pärchen dort,
sie schmusen, küssen – und manche machen auch noch mehr !“
Still horchte er gespannt – das interessierte ihn sehr.

Es ist Hochsommer – die Nächte sind angenehm warm,
“Komm Schatz – lass uns in der Gegend herum fahrn !“
Es suchte diesen Ort – ihr hat er davon nichts erzählt,
„Hier gehn wir spazieren!“ – und hat das Auto abgestellt.

Es dämmerte, der Sonnenuntergang war wunderschön,
herrliche Kunst- und Bauwerke waren zu sehn,
grüne Wiesen, Bäume und viele Sitzgelegenheiten !
Und Pärchen – die das Romantische begleiten.

Der Vollmond stieg auf – jetzt war alles komplett,
das Paar erhoffte sich, das diese Nacht NIE vergeht !
Die Romantik, die Stille, das Umfeld – alles hat gepasst !
Sie gaben sich vollends – es fiel eine schwere Last.

Blind Date

 

Ich holte Dich vom Bahnhof ab
und war von Deiner
erotischen Ausstrahlung
sehr bereindruckt.
Ja, ich gebe zu, in Deiner
unmittelbaren Nähe zu stehen
bedeutete Spannung, Elektrizität.

Wie machtest Du das nur?
Egal ob du lachtest oder
ernst aussahst die Spannung war
da doch ich sah keine
Funken um uns herum.

Als ich Deinen Koffer in
meinen Wagen wuchtete - hattest
Du Ziegelsteine drin?, küsstest
Du mich hinterm Ohr.
Die Gier sah ich
in Deinen Augen.

Wie kam das - wir sahen uns
doch heute zum ersten Mal oder
gab die Spannung aus den Telefonaten
oder den emails soviel her?
Im Auto begannen wir uns gemeinsam
zu verschlingen.

Dein Dekolletée machte ein übriges
sodass wir kaum vom Parkplatz gerollt
beim nächsten Gebüsch in Bahnhofsnähe
Halt machten und übereinander herfielen.

Zuhause angelangt zog ich Dich vor
meinen offenen Kamin in dem ein
Feuer prasselte und bevor wir den Champagner
nippen konnten ergossen sich unsere
Körperflüssigkeiten ineinander.

Selbst der Gang ins Bad war
ein einzigster Lustgewinn
und kaum plätscherte das Schaumbad
in meiner kreisrunden Badewanne im Boden,
schwangst du Dich in meine Arme.

Ich liess Dich sacht herunter
und ergründete tief die elektrische
Spannung in Dir und mit dem warmen Wasser
Deine wilden Bewegungen und Deine wilden
Schreie verursachten elektrische Entladungen.

Die Nächte wurden zu Tagen
und die Spannungen rissen nicht ab
sie gingen weiter. Wir kochten zusammen
und liebten uns dabei, davor, danach.
Und hatten beide das Gefühl der Unendlichkeit.

Doch irgendwann musstest Du zurück
zurück ins Ungewisse und sosehr wir uns
auch schrieben und telefonierten
es sollte irgendwie nicht mehr sein.
Wir sahen uns nie mehr.

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