Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

 

Es war einmal eine kleine alte Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl recht alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lachen hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei einer zusammengekümmerten Gestalt blieb sie stehen und blickte hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen.

Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die alte Frau bückte sich ein wenig und fragte "Wer bist du?"Zwei fast leblose Augen blickten müde auf "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.

"Ach, die Traurigkeit!", rief die alte Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen. "Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch." Natürlich kenne ich dich!!! Immer wieder einmal hast du mich ein Stückchen des Weges begleitet."

"Ja, aber...." argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"

"Warum sollte ich Angst haben" Warum davonlaufen? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholen kannst. Aber was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"

"Ich....ich bin traurig" antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme..

Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also?" sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt?"

Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr dieses Mal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht.

"Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, "es ist eben so, das mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest." Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen papperlapapp, das Leben ist heiter.Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot.Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht, und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: man muss sich nur zusammenreißen, und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen nur Schwächlinge weinen, und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe.Oder sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."

"Ohje", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir oft begegnet."

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.

"Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Licht über ihre Narben. Oder sie legen sich einen Panzer aus Bitterkeit zu."

Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.

Die kleine alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie, und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.

Weine nur Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "und ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern.. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt."

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin.

"Aber....aber wer bist eigentlich du?"

"Ich?" sagte die kleine alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen

                                                         "Ich bin die Hoffnung."

 

       Das Wesen – ein kleines Märchen von der Liebe

 

Wer diesen Zähler eigentlich gebaut hatte und wann, wusste niemand mehr genau zu sagen, aber im Universum gab es eben einen, der war genau dafür da, die Liebe zu zählen und ihre gute Energie zu speichern. Der kleine unscheinbare Kasten gab jedesmal ein Geräusch von sich, das wie "Pling" klang, ein Leuchten und Blinken, und dann schnellte der Zähler eine Ziffer weiter. Es gab übrigens auch einen Grund, warum der Zähler nicht jedesmal 1:1 ratterte, wenn dieses Wort auf der Erde ausgesprochen oder geschrieben wurde... Menschen hielten oft Gefühle für Liebe, die mit Liebe leider nur sehr wenig zu tun hatten, einzig der Zähler wusste es genau zu unterscheiden, wie und warum war sein Geheimnis, das bisher niemand lüften konnte.

Eines Tages kam ein kleiner Engel neu in den Himmel, der schon als Kind die Erde wieder verlassen hatte. Er hieß Luca und sah sich bei der Einweisung für die Neulinge neugierig und aufgeregt um. Manchmal blieb sein Mund vor Staunen offen stehen. Nach ein paar Wochen trieb er sich immer in der Nähe des kleinen Liebeszählers herum. Es faszinierte ihn jedesmal, wenn es "Pling" machte, das Leuchten und Blinken für einen kleinen Moment den Kasten und insgeheim sein Herz erhellten. "Ach, bestimmt sagt gerade auf der Erde jemand: ‘Schatz, ich liebe dich!’ " träumte Luca vor sich hin. "Das glaube ich kaum", sagte eine freundliche Stimme leise hinter ihm. Luca drehte sich erstaunt um. Da stand eine uralte, leicht gebeugte Frau und sah ihn mit einem warmen Lächeln an. "Warum denn nicht?" fragte Luca die alte Frau verwundert. "Weil Liebe sich nicht in Worten messen lässt", antwortete die Alte. "Wie denn dann?" fragte der kleine Engel. "In Taten, Luca, in Taten..." "Kann ich einmal sehen, was auf der Erde den Zähler zum Blinken bringt?", fragte Luca mit einem aufgeregten Leuchten in den Augen. "Ja, das kannst du, aber das wird dich eher verwundern, weil es anders ist als du es aus dem Fernsehen oder Kino kennst..." "Egal, egal", rief Luca und klatschte in die Hände, hopste auf und ab. "Gut", sagte die alte Frau, während sie den kleinen Engel vorsichtig an der Schulter berührte und sich vor ihn stellte. "Und nun, was muss ich jetzt machen?" rief der kleine Engel. "Berühre meinen Rücken", antwortete die alte Frau. Luca tat es. Dann begann sich ein Bild auf dem Umhang der Alten abzuzeichnen wie auf einer Leinwand. "Sieh und höre genau hin", sagte sie zu dem kleinen Engel.

"Ich gehe," sagte eine Frau leise und bestimmt. “Jetzt.” "Bleib, bitte, bleib bei mir, ich flehe dich an, ich trinke keinen Schluck mehr, keinen einzigen, nie mehr, ich schwöre es. Bitte, dieses eine Mal noch. Gib mir eine Chance, gib mir nur noch eine einzige Chance." "Nein. Du bist alkoholkrank und ich war auch all die Jahre krank. Dass ich so lange bei dir geblieben bin, war nur, weil ich gebraucht werden wollte, weil deine Schwäche mich stark gemacht hat." Der Mann brach verzweifelt zusammen. Die Frau sagte “Viel Glück!” und schloss die Türe, ohne sich noch einmal umzudrehen.

Pling, ein Leuchten, Blinken. "Was?!" rief Luca entsetzt. "DAS soll Liebe sein, dass die Frau weggeht und ihren kranken Mann alleine lässt?! Das glaube ich nicht, niemals, nie und nimmer, nein, nein..." "Siehst du, Luca, ich habe es dir gesagt, es ist anders als in den Filmen oder Romanen. Liebe ist meist leise und unspektakulär... sie macht keine großen Worte und ihr Wesen ist, loszulassen statt an sich zu ketten oder Menschen für die eigenen Zwecke, das Ego, die Selbstinszenierung oder Flucht vor dem Alleinsein einzuspannen..." Und dann sah Luca es, sie, diese uralte Frau, sie löste den Mechanismus im Kasten aus!

Als sie plötzlich wie vom Erdboden verschluckt war, begriff Luca, dass er für einen kleinen Augenblick die Liebe, ihr wahres Wesen, getroffen hatte. Er war an der Reihe gewesen, sie hatte sich nur für ihn eine Gestalt gegeben. Danach war nichts mehr wie vorher. Aber das konnte er niemandem erklären, schon gar keinem Menschen, das musste jeder für sich erfahren, dieses größte Geheimnis des Lebens, das zu ergründen die Aufgabe der Menschen ist. Deshalb wurden sie auf die Erde geschickt... Manche immer und immer wieder, so lange, bis sie das Wesen der Liebe trafen und verstanden... Luca wusste plötzlich, dass auch er noch einmal auf die Erde zurückkehren würde. Bald, schon sehr, sehr bald...

Einige Zigaretten

 

Einige Zigaretten - und einige Bier,
gute zwei Stunden sitzen wir schon hier!
Du hast angerufen – du willst reden,
sagtest aber nicht dazu – weswegen.

Seit wir uns trennten, war’s still geworden,
was mir fehlte, war der Kaffee am Morgen,
am Abend die Zweisamkeit vorm Fernsehgerät,
und die Nacht – die aber so auch vergeht.

Ich hab die Änderung ganz gut überstanden,
es gibt ja Frauen, die mich vorher schon kannten,
von früher! – Eigentlich sah ich kein Problem,
Und jetzt sagst du – du willst mit mir gehn?

Wieso? - Was hat bei dem Anderen nicht gepasst?
Hat er dich zuwenig – oder zuviel angefasst?
Du warst von seiner Nähe doch so angezogen!
Hat er dich etwa – jetzt schon betrogen?

Hat sich deine Philosophie nicht bestätigt?
War er, so wie ich, in der Küche nicht tätig?
War er vom Zubereiten der Speisen nicht behilflich?
Hat er nicht Staub gesaugt – so wie ich?

Hat er dir nie Blumen mit nach Haus gebracht?
Hat er an deinen Geburtstag etwa nicht gedacht?
War er dir gegenüber zu sparsam – mit Geld?
Ist er vielleicht - der geizigste Mensch der Welt?

Jetzt hast du die Einsicht – und willst zurück?
Jetzt erst erkennst du – das damalige Glück?
Jetzt kommst du mit so rührenden Worten daher?
Ein guter Vorschlag! – Aber ich liebe dich nicht mehr.

Ich muß nur noch eins

 

„Du musst......“, wie oft hörte ich das in meinen Leben. „Das kannst du nicht machen.....“ wie hasste ich diesen Ausdruck. „Das macht man nicht....“ Ein Satz der versucht Zwänge zu vermitteln, aber gar nichts sagt.

Wie oft hörte ich diese Worte, diese Sätze. Ich will diese Sätze nicht hören, weil ich das Gefühl habe, dass Zwänge bei mir ausgelöst werden sollen.

Jahrelang bin ich in meiner Jugend und als junger Erwachsener vor mir und meinen Gefühlen geflüchtet, geflüchtet um obige sinnlose Thesen zu verwirklichen. Mich an Normen und Gefühle Dritter zu halten und deren Erwartungen zu erfüllen.

Was bzw. wer blieb auf der Strecke? Ich, aber das war für diejenigen, die obiges zu mir sagten uninteressant. Sie, waren nur daran interessiert, dass ich ihren Normen und Gefühlen entsprach.

Warum habe ich mich nicht früher dagegen ausgesprochen. War ich zu schwach? Wollte ich Anerkennung erreichen? Anerkennung, die ich aber nie hätte erreiche erreichen können. War mein Verhalten ein stummer „Schrei“ nach Liebe und Anerkennung?

Heute will ich keine Anerkennung mehr von diesen Personen erreichen, heute möchte ich mein Leben genießen, meine Gefühlen, die eigentlich so „einfach“ sind leben und erleben.

Ich weiß selber, was ich nicht machen soll, Aber ich entscheide nach meinen Grundsätzen, ich entscheide, welche „Grundsätze der Moral“ ich akzeptiere, und wo ich die Grenzen setze.

Und „müssen“...muss ich nichts. Alles was ich mache, tue ich freiwillig.

Das einzige was ich noch „muss“ ist irgendwann sterben. Aber bis dahin vergehen hoffentlich noch viele Jahre.

Und kommt der Tag, wo ich evtl. Abschied nehmen muss, möchte ich das Gefühl spüren, gelebt zu haben , und nicht das Gefühl für die Gefühle anderer, mich auf meiner Seele getreten lassen zu haben.

                                                             Vorbei

 

Nur der eine Gedanke jagte durch ihren Kopf, es ist Aus und Vorbei ! Ein unglaublicher Schmerz, alles dreht sich im Kreis. Einfach so hatte er ihr vor 2 Wochen gesagt, dass er sie nicht mehr liebt und es eine andere Frau in seinem Leben gibt. Wie konnte er es wagen, diese für sie so glückliche Beziehung zu beenden, sie waren doch füreinander bestimmt.

Ihre gemeinsamen Jahre bedeuteten ihm nichts mehr, einfach weggewischt, als gab es sie nie. Schuldgefühle plagten sie und starke Selbstzweifel. War sie daran Schuld, dass ihre Ehe zerbrach, trieb sie ihn in die Arme einer anderen? Erinnerungen sind alles, was ihr geblieben waren, er, der ihr alles bedeutete war aus ihrem Leben getreten.

Sie wußte nur, sie mußte raus aus der gemeinsamen Wohnung, wo sie alles an ihn erinnerte. Stufe für Stufe schleppte sie sich langsam die Treppe herunter, alles um sie drehte sich. Die Stufen schienen zu wanken, so weich waren ihre Knie. Was machte es schon, dass Tränen über ihre Wangen liefen, völlig egal, dass ihre Wimperntusche verlief. Immer wieder hämmerte dieser eine Satz in ihrem Kopf, "Es ist Aus und Vorbei" .

Die Trauer und Verzweiflung überkam sie immer mehr, ihr leises Weinen wurde zu einem lautem Schluchzen. Mit einer Hand suchte sie Halt am Treppengerüst, doch ihre Hand faßte nur ins Leere. Ihr wurde schwarz vor den Augen, sie taumelte, verlor das Gleichgewicht und hörte, wie sich leise die Haustür öffnete.

Doch das letzte was sie noch hören konnte, während ihr Körper auf der Treppe aufschlug, war die Stimme ihres Mannes, der laut schrie "Nein". Tom stürzte mehr, als das er auf sie zu lief, vorsichtig hob er sie hoch und sprach sie an. Keine Antwort, kein Schluchzen mehr, nur noch unheimliche Stille.

Leise flüsterte er "Ich liebe dich", doch es war zu spät.

 

Ich sag ganz leise “Danke” an Helga! Du hast es mir ermöglicht, diese Geschichten auf meine Seite zu setzen! Ich mag Dich sehr gut leiden!!

Warum Mami???

Alkohol am Steuer: Tod einer Unschuldigen

Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an Deine Worte. Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und so trank ich keinen Alkohol.

Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso, wie Du es vorhergesagt hattest. Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mami, auch wenn die anderen sich mokierten.

Ich weiß, dass es richtig war, Mami, und dass Du immer recht hast. Die Party geht langsam zu Ende, Mami, und alle fahren weg.

Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde: aufgrund Deiner Erziehung - so verantwortungsvoll und fein.

Ich fuhr langsam an, Mami, und bog in die Strasse ein. Aber der andere Fahrer sah mich nicht, und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.

Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich den Polizisten sagen, der andere sei betrunken. Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss.

Ich liege hier im Sterben, Mami, ach bitte, komm' doch schnell. Wie konnte mir das passieren? Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.

Ringsherum ist alles voll Blut, Mami, das meiste ist von mir. Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.

Ich wollte Dir nur sagen, Mami, ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken. Es waren die anderen, Mami, die haben einfach nicht nachgedacht.

Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami. Der einzige Unterschied ist nur: Er hat getrunken, und ich werde sterben.

Warum trinken die Menschen, Mami? Es kann das ganze Leben ruinieren. Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche so scharf.

Der Mann, der mich angefahren hat, Mami, läuft herum, und ich liege hier im Sterben. Er guckt nur dumm.

Sag' meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami. Und Papi soll tapfer sein. Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami, schreibt "Papis Mädchen" auf meinen Grabstein.

Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, nicht trinken und dann fahren. Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich noch leben.

Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe große Angst. Bitte, weine nicht um mich, Mami. Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.

Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami, bevor ich von hier fortgehe: Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken, warum bin ich diejenige, die sterben muss?

ANMERKUNG:
Dieser Text in Gedichtform war an der Springfield High School (Springfield, VA, USA) in Umlauf, nachdem eine Woche zuvor zwei Studenten bei einem Autounfall getötet wurden. Unter dem Gedicht steht folgende Bitte:
Jemand hat sich die Mühe gemacht, dieses Gedicht zu schreiben. Gib es bitte an so viele Menschen wie möglich weiter. Wir wollen versuchen, es in der ganzen Welt zu verbreiten, damit die Leute endlich begreifen, worum es geht.

Wenn Du auch eine Homepage hast, dann übernimm Du es bitte auch. Es ist so wichtig, dass die Menschen endlich verstehen, was Alkohol am Steuer wirklich anrichten kann! Es passieren einfach noch viel zu viele Unfälle aufgrund von Alkohol auf den Straßen, bei denen immer wieder Unschuldige zu Tode kommen.

Danke!

Ich bin doch erst 17....

Es war ein ganz normaler Schultag...
Wie ich mir wünschte, ich hätte den Bus genommen. Aber ich fühlte mich zu "cool" für den Bus. Ich erinnerte mich, wie ich mir das Auto von Mum erschmeichelte. "Nur eine Ausnahme" bettelte ich, "alle anderen fahren doch auch ein Auto."
Als die Schulglocke um 14:50 Uhr klingelte, schmiss ich schnell meine Schulbücher in mein Schließfach. Bis morgen früh 8:40 Uhr war ich frei! Ich rannte aufgeregt zum Parkplatz, mit dem Gedanken ein Auto zu fahren, mein eigener Boss zu sein, frei!!
Es spielt keine Rolle mehr, wie der Unfall passierte. Ich habe Mist gebaut, bin zu schnell gefahren, wollte das Risiko. Aber ich erfreute mich meiner Freiheit und hatte Spaß. Das letzte woran ich mich erinnere ist, die alte Dame, die furchtbar langsam zu gehen schien. Ich hörte den ohrenbetäubenden Knall und fühlte einen schrecklichen Stoß. Glass und Stahl flog überall herum. Mein ganzer Körper schien sich von innen nach außen zu drehen. Ich hörte meinen eigenen Schrei.
Plötzlich war es ruhig. Ein Polizist stand über mir. Auch ein Arzt war anwesend. Mein ganzer Körper war zerfetzt und blutüberströmt. Glasstücke steckten in jedem einzelnen Körperteil. Komisch, ich fühlte gar nichts!
Hey, zieht nicht dieses Tuch über meinen Kopf! Ich kann nicht tot sein. Ich bin erst 17. Ich habe heute Nacht noch eine Verabredung. Ich bin im Begriff erwachsen zu werden und ein wundervolles Leben zu haben! Ich habe noch nicht gelebt. Ich kann nicht tot sein!!.
Später brachten sie mich in die Leichenhalle. Meine Leute mussten mich identifizieren. Warum mussten sie mich so sehen?? Warum musste meine Mutter durch dieses schlimmste Martyrium ihres Lebens gehen? Warum sah Dad auf einmal wie ein alter Mann aus? Er sagte dem Mann, "Ja, das ist mein Kind ."
Die Beerdigung war ein sonderbares Erlebniß. All meine Verwandten und Freunde schritten an meinem Sarg vorbei, einer nach dem anderen, und schauten auf mich mit traurigen Augen hernieder. Einige von den Jungens weinten, ein paar von den Mädchen berühren sanft meine Hand im vorbeigehen.
Ich wünschte jemand könnte mich erwecken und mich aus diesem Sarg befreien! Meine Mutter und mein Vater sind so verzweifelt. Meine Großeltern sind so gebeugt vor Kummer, das sie kaum laufen können. Meine Geschwister starren vor sich hin wie Zombies und bewegen sich wie Roboter. Keiner kann es glauben, das mir das passiert ist.
Bitte, beerdigt mich nicht! Ich habe noch so viel zu tun! Ich möchte wieder rennen und springen, lachen und singen. Lasst mich nicht in die Erde herunter. Ich verspreche, wenn ihr mir noch eine Chance gebt, werde ich der vorsichtigste Fahrer der ganzen Welt sein!
Bitte Gott, ich bin doch erst 17...!

 

Ich habe gelernt

Ich habe gelernt, dass du niemanden dazu bringen kannst, dich zu lieben. Alles was du tun kannst ist, jemand zu sein, den man lieben kann. Der Rest liegt an den anderen.

Ich habe gelernt, egal wie viel ich mich kümmere, manche Menschen kümmert es nicht.

Ich habe gelernt das es Jahre braucht Vertrauen aufzubauen, aber nur Sekunden um es zu zerstören.

Ich habe gelernt das im Leben nicht zählt was du hast, sondern wen du hast.

Ich habe gelernt, das du dich nicht mit dem Besten, das andere geben können vergleichen solltest, sondern mit dem Besten das du geben kannst.

Ich habe gelernt das es nicht wichtig ist was Leuten passiert, sondern was sie daraus machen.

Ich habe gelernt das du impulsiv etwas machen kannst, was dir für den Rest deines Lebens Kopfschmerzen bereitet.

Ich habe gelernt das egal wie dünn du etwas schneidest, es immer zwei Seiten gibt.

Ich habe gelernt das es lange dauert, die Person zu werden, die ich wirklich sein möchte.

Ich habe gelernt das es oft einfacher ist zu reagieren als zu denken.

Ich habe gelernt das man immer jemanden mit lieben Worten verlassen sollte. Es könnte das letzte mal sein, das du ihn siehst.

Ich habe gelernt das du noch lange weitermachen kannst, nachdem du dachtest es geht nicht mehr.

Ich habe gelernt das wir immer verantwortlich sind für das was wir tun, egal wie wir uns fühlen.

Ich habe gelernt das entweder du deine Einstellung steuerst, oder sie dich.

Ich habe gelernt das ungeachtet dessen, wie heiß und feurig deine Beziehung anfangs ist, die Leidenschaft verblasst und besser etwas anderes diesen Platz einnimmt.

Ich habe gelernt das Helden Menschen sind, die das tun was getan werden muss wenn es notwendig ist, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen.

Ich habe gelernt das es Übung braucht, Verzeihen zu erlernen.

Ich habe gelernt das es Menschen gibt die dich aufrichtig lieben, aber nicht wissen, wie sie es zeigen sollen.

Ich habe gelernt das Geld ein lausiger Weg ist Anerkennung zu bekommen.

Ich habe gelernt das mein Freund und ich alles oder nichts tun können und dabei eine tolle Zeit haben.

Ich habe gelernt das manchmal die Leute, von denen du erwartest einen Tritt zu bekommen wenn du ganz unten bist, diejenigen sind die dir beim Aufstehen helfen.

Ich habe gelernt das ich manchmal wenn ich wütend bin, das Recht habe wütend zu sein, aber niemals das Recht grausam zu sein.

Ich habe gelernt das wahre Freundschaft selbst über große Entfernungen hinweg Bestand hat. Das selbe gilt für wahre Liebe.

Ich habe gelernt das nur weil jemand dich nicht auf die Art und Weise liebt die du dir wünschst, das nicht heißt, dass er es nicht mit allem tut was er hat.

Ich habe gelernt das Reife mehr damit zu tun hat, was für Erfahrungen du gemacht hast und was du daraus gelernt hast, als damit wie viel Geburtstage du schon gefeiert hast.

Ich habe gelernt das du niemals einem Kind sagen solltest, seine Träume sind unglaubwürdig und befremdlich. Es gibt nur wenige Dinge die demütigender sind und was wäre es schon für eine Tragödie, sie daran glauben zu lassen.

Ich habe gelernt das eine Familie nicht immer für dich da ist. Es hört sich seltsam an aber Menschen mit denen du nicht verwandt bist, können sich genauso um dich sorgen, dich lieben und dir das Vertrauen an die Menschen zurückgeben.

Ich habe gelernt das egal wie gut ein Freund ist, er dich von Zeit zu Zeit verletzt und du ihm verzeihen musst.

Ich habe gelernt das es nicht immer reicht, wenn andere dir verzeihen. Manchmal muss du lernen, dir selber zu verzeihen.

Ich habe gelernt das egal wie sehr dein Herz gebrochen ist, die Welt sich wegen deines Kummers nicht aufhört zu drehen.

Ich habe gelernt das unser Hintergrund und gewisse Umstände uns drin beeinflusst habe können, was wir sind aber wir sind letztendlich alleine dafür verantwortlich, wer wir werden.

Ich habe gelernt das ich manchmal wenn zwei Freunde sich streiten ich gezwungen bin, eine Seite zu wählen, selbst wenn ich es nicht will

Ich habe gelernt das wenn zwei Menschen sich streiten das nicht bedeutet, dass sie sich nicht lieben. Und nur weil sie sich nicht streiten bedeutet es nicht, dass sie es tun.

Ich habe gelernt das du manchmal eine Person und deren Handlungen trennen musst.

Ich habe gelernt das wir Freunde nicht wechseln müssen, wenn wir verstehen, das Freunde sich ändern.

Ich habe gelernt das du nicht eifrig versuchen solltest, ein Geheimnis herauszufinden. Es könnte dein Leben für immer verändern.

Ich habe gelernt das zwei Leute, die genau die gleiche Sache betrachten, etwas total unterschiedliches sehen können.

Ich habe gelernt das es viele Wege gibt, sich zu verlieben und verliebt zu bleiben.

Ich habe gelernt das jene, die ungeachtet der Konsequenzen aufrichtig mit sich selber sind, im Leben weiterkommen.

Ich habe gelernt das egal wie viel Freunde du hast, wenn du ihre Stütze bist wirst du dich einsam und verloren fühlen in den Zeiten, in denen du sie am meisten brauchst.

Ich habe gelernt das dein Leben in wenigen Augenblicken von Menschen geändert werden kann, die dich noch nicht einmal kennen.

Ich habe gelernt das selbst wenn du denkst, du hast nichts mehr zu geben, du die Kraft finden wirst zu helfen, wenn ein Freund nach dir ruft.

Ich habe gelernt das Schreiben sowie Reden emotionalen Schmerz erleichtern kann.

Ich habe gelernt das das Paradigma das wir leben nicht das alles ist, was uns angeboten wird.

Ich habe gelernt das Diplome an der Wand aus dir noch keinen anständigen Menschen machen.

Ich habe gelernt das Menschen die dir viel im Leben bedeuten, dir oft viel zu früh genommen werden.

Ich habe gelernt das, obgleich das Wort Liebe viele unterschiedliche Bedeutungen hat es an Wert verliert, wenn es übermäßig benutzt wird.

Ich habe gelernt das es schwierig ist eine Grenze zu ziehen zwischen der Rücksichtnahme auf die Gefühle anderer und zu dem zu stehen, an das du glaubst.

 

Die Blume und der Gärtner


Ein Gärtner sah eine Blume - sie gefiel ihm sehr und er begann sie auch zu lieben, und die Blume wollte vom Gärtner gepflegt werden. Er pflegte und goss sie. Die Blume öffnete Ihre Blätter und ein Samenkorn flog aus. Das Korn gedieh rasch und eine kleine Blume wuchs heran. Es kamen Wind und Eis und Hagel und die Blätter der Blume schlossen sich. Das verstand der Gärtner nicht, da er sie ja goss und pflegte. Da dachte er, dass alle seine Mühe nichts nütze, und er die schöne, aber nun geschlossenen Blume sein lassen sollte. Er ging aber nicht fort, da er immer noch einen Funken Hoffnung hatte und wartete. Sein Warten wurde belohnt und die Blume wurde von selbst wieder gesund und öffnete Ihre Blätter. Das freute den Gärtner sehr. Auch die kleine Blume wuchs heran. Auf die passte der Gärtner besonders auf und pflegte und goss sie. Die Blume hatte ihre Blätter immer geöffnet, vielleicht nicht ganz, aber fast ganz. Das freute den Gärtner und er vergaß dann oft auf’s Giessen und Pflegen. Er merkte auch nicht, dass sich Wolken zusammen taten, Regen, Schnee und Kälte kam. Er sah zuwenig hin, denn das Schlechtwetter war punktgenau nur über der Blume. Plötzlich bemerkte er, dass die Blume ihre Blätter geschlossen hatte und sie von Eis überzogen waren. Jetzt ärgerte sich der Gärtner, dass er die Blume zuwenig gegossen hatte und sich darauf verließ, dass sie ohnehin schön Blüte. Er rüttelte und schüttelte die Blume, aber das Eis fiel nicht ab und die Blätter konnten sich nicht öffnen. Er hörte auf mit dem Rütteln und Schütteln, da er Angst hatte, dass die Blätter dadurch abbrechen würden. Er versuchte nun mit seinem warmen Atem das Eis zum Schmelzen zu bringen. Es nützte nichts. Er fragte um Hilfe und nach einem Mittel. Doch es gab keine Allheilmittel, sondern nur die Hoffnung. Plötzlich merkte der Gärtner , dass das Eis dünner geworden ist und die Blätter sich ganz leicht bewegten. Vorsichtig berührte er die Blätter, doch sie hatten noch zuviel Eis. Er fürchtete, mit mehr Berührungen, die Blätter doch abzubrechen. Nun setzt er sich hin und haucht weiter seinen warmen Atem in der Hoffnung, das Eis ganz schmelzen zu können. Er hofft nicht nur, er weiß, dass das Eis schmelzen wird - er weiß nur nicht wann. Der Gärtner sitzt nun neben der Blume und gießt sie. Er schaut auf die Blütenblätter, aber sieht nicht ob da noch Eis ist, oder nicht. Vor lauter Angst, die Blütenblätter abzubrechen, wagt er gar nicht, hin zugreifen. Er stupst nur vorsichtigst, haucht seinen Atem und gießt. Mehr wagt er nicht, denn das Leben der Blume ist ihm wichtiger. Er will nicht, dass die Blume durch einen falschen Handgriff wieder ganz zugeht. Erst, wenn er deutlich sieht, dass sich die Blume öffnet, erst wenn er sieht, wie sich die Blütenblätter nach außen bewegen, dann erst wird er wagen, die Blume zu berühren. Vielleicht macht er auch da einen Pflegefehler, vielleicht könnte er doch das letzte Eis abschütteln. Doch die Angst, die Blütenblätter zu brechen ist so groß, dass er weiterhin nur sanft stupst und haucht. Er versucht mit allen Mitteln auch die Wolken zu verblasen, damit die Sonne kräftig scheint und das Eis ganz schmelzen lässt. Er fürchtet sich auch nicht davor, dass die Blume auch ohne ihn kräftig blühen und wachsen könnte. Es freut ihn sogar, dass sie ihn nicht unbedingt zum Halten braucht. Es ist schön für ihn zu sehen und zu wissen, dass sie zwar alleine blühen und gedeihen könnte, aber dennoch - wie jede Blume - gepflegt und gegossen werden muss. Und nur er möchte es sein, der das kann. Denn eines weiß der Gärtner ganz sicher: Er will nur diese eine Blume und das Blumenkind pflegen und gießen so lange er lebt, denn er liebt das Blumenkind und nur diese eine schöne Blume.

 

Es war einmal eine Gruppe von Fröschen, die gemeinsam durch einen Wald liefen. Plötzlich fielen zwei von ihnen in eine tiefe Grube, die sie nicht gesehen hatten.

Die anderen Frösche konnten einen Sturz in die Grube gerade noch verhindern und versammelten sich nun um das Loch im Boden. Sie blickten zu den beiden Kameraden herab, die tief unten auf dem Boden hockten und versuchten, aus der Grube herauszuspringen.

Als sie sahen, wie tief das Loch war, riefen sie den beiden zu, dass das Springen keinen Sinn hätte - die Grube sei viel zu tief. Sie sollten lieber aufgeben und einfach sterben. Der eine von den beiden ließ sich durch die Aussicht, schon so gut wie tot zu sein, schnell entmutigen. Er erkannte, keine Chance zu haben und hörte auf zu springen. Schnell starb er.

Die anderen riefen zu dem übrig gebliebenen Frosch, dass er sich doch nicht weiter quälen, sondern sich ebenso wie der andere Frosch zum Sterben bereit machen sollte. Der andere Frosch aber sprang weiter - unermüdlich, verbissen und eifrig. Höher und immer höher. Er mobilisierte noch einmal alle Kräfte und schafft es tatsächlich, aus der Grube zu springen. Oben angekommen fragten ihn die anderen Frösche: "Sag hast du uns nicht gehört? Wir hätten nie gedacht, dass es möglich sein könnte, aus der Grube zu springen."

Schnell stellte sich heraus, dass dieser Frosch schwerhörig war. Er hatte die ganze Zeit gedacht, die anderen feuerten ihn an!

(nacherzählt nach Michael Peterson)

 

Arme Leute

Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie.

Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: "Wie war dieser Ausflug?" "Sehr interessant!" antwortete der Sohn.

"Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?" "Oh ja, Vater, das habe ich gesehen."

"Was hast du also gelernt?" fragte der Vater. Und der Sohn antwortete: "Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne.

Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont."

Der Vater war sprachlos.

Und der Sohn fügte noch hinzu: "Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind."

 

Die Bitte einer Katze:

Lieber Gott,

ich bitte Dich, hab auf mich acht.

Wenn ich klein bin,

lieben mich alle Menschenkinder,

bitte, sag ihnen ich mag nicht den

ganzen Tag herumgetragen werden.

Ich bin doch kein Stofftier.

Lieber möchte ich hinter den Ohren gekrault werden

und viel Schlaf brauche ich auch noch.

Wenn ich nicht erwünscht bin,

möchte ich nicht in einer Mülltonne landen,

oder in einem See ertränkt werden,

das habe ich nicht verdient.

Es gibt so viele liebe Menschen,

die gerne ein Kätzchen hätten,

es wäre schön, wenn man sich wenigstens

darum kümmert und mich dann in ein Tierheim abgibt,

kannst Du es ihnen sagen, lieber Gott?

Ich werde meinem Menschen

ein Leben lang viel Freude machen,

nur, ich bin eine Katze und habe meinen eigenen Kopf!

Lieber Gott, ob sie es verstehen?

eine Bitte hätt ich noch,

wenn, ja wenn es mal mit mir zu Ende geht,

dass mein Mensch bitte an meiner Seite ist

und mir einen gnadenvollen Tod beschehrt,

das lieber Gott erbitte ich für mich !

Und wenn Du es willst,

werde ich meinen lieben Menschen

an der Regenbogenbrücke entgegen laufen

und wir werden uns nie wieder trennen.

Amen

 

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